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6 Routen in der Toskana durch unberührte Natur und liebliche Dörfer

 

Unsere Reise durch die einzigartige italienische Halbinsel lässt uns neue weniger bekannte Orte inmitten unberührter Natur kennenlernen sowie andere Gerichte und Weinsorten probieren. Regionen Italiens unterscheiden sich voneinander, was Dialekte, Küche, Bräuche   und Traditionen betrifft. Nutzen Sie die Möglichkeit und gehen Sie auf eigene Faust auf Entdeckungsreise und gelangen Sie in die…

Toskana, die unberührte Küste von Maremmen, die Weinregion Chianti und Siena

Die Toskana ist überall wegen ihrer charakteristischen Landschaft bekannt: Wiesen und von Zypressen gesäumte Straßen mit schönen Villen auf grünen Hügeln. Unser Tipp führt in eine ihrer wildesten Regionen, bekannt als Maremmen mit seiner unberührten Küstenlinie entlang des Tyrrhenischen Meeres. Das flache Land war zu Zeiten der Medici Sumpfgelände. Heute zeichnet es sich durch große offene Flächen und Naturschutzgebiete wie den Maremmen Nationalpark, auch bekannt als Monti dell’Uccellina, aus, zu dem auch sandige Abschnitte gehören. Wanderwege stehen allen offen und bieten ein wahrhaft lohnendes Erlebnis. Unter verschiedenen Strecken durch den Park empfehlen wir die „A2 Route“: Sie dauert ca. 4 ½ Stunden und ist 14.2 Kilometer lang. Zu Beginn taucht man in einen riesigen Pinienwald ein. Die Route ist auch als Route der Türme bekannt, da man unterwegs den Castelmarino-Turm (12. Jh.)  sowie den Collelungo-Turm (16. Jh.) erblickt. Dann geht zu einem abgelegenen Naturstrand mit großen Sanddünen vor der Kulisse grüner Hügel. Nordic Walker sind willkommen. Für den Park benötigt man eine Eintrittskarte.

Aussicht vom Castelmarino Turm

Direkt vor der Stadt Massa Marittima in Maremmen gibt es einen leichten Reitpfad (12 km, 3 Std.), der vorbei an Viehweiden hinab zum Lago dell’Accesa führt. Dort ist Gelegenheit zu einem Picknick oder einem Bad: klares Wasser und ideale Temperaturen im Sommer, 20°C im Winter dank der heißen Quellen. Es gibt mehrere hölzerne Landestege. Einige archäolo-gische Funde kann man noch sehen, die bezeugen, dass die Etrusker im 3. Jh. v. Chr. um den See herum siedelten.

Uccellina Naturschutzgebiet photo Sass Baloss

Sie können auch Spaß mit dem Mountainbike haben, wenn Sie die Hügel hinauf und hinab radeln oder zum Gipfel des Poggio Sentinella und zur Küste mit dem Golf von Follonica und Punta Ala, das in Kiefernwälder eingetaucht ist. Eine Route verbindet sich mit vier weiteren zu einer Gesamtzeit von zwei Stunden. Das Top-Ziel ist die herrliche Sandbucht von Cala Violina (Gegend von Scarlino), die zu den besten Stränden Italiens zählt. Man sagt, dass man den Klang einer Geige vernimmt, wenn man auf dem weißen Sand wandert. Der Name leitet sich von diesem Phänomen ab. Kommen Sie und probieren Sie es außerhalb der Haupt-reisezeit!

Radfahren im Maremmen

Ihr Ausgangspunkt

Für Ihren Aufenthalt in Maremmen haben Sie eine große Auswahl: die elegante energiegeladene Atmosphäre des Agriturismo La Cianella, zwischen Oliven- und Obstbäumen, das außergewöhnlich stilvolle Relais La Vedetta, mitten im Grünen,  das Luxus-Glamping Vedetta Lodge über den Olivenbäumen durchschimmert, oder ein elegantes kleines B&B Vedetta Townhouse im Herzen des Dorfes.Wenn Sie den Einklang mit der Natur bevorzugen, entscheiden Sie sich für die großen und stilvollen Appartements von Poggio La Croce, umgeben von schöner unberührter Natur. 

Accesa See photo Giuseppe Mannucci

Chianti Hügel und Weiberge

Alte Steingebäude und Weinberge beherrschen die Weinregion Chianti. Chianti erstreckt sich zwischen Florenz und Siena und bietet mehrere Gelegenheiten für Weinproben. Der italienische Zweig der Oxfam ngo hat seine eigene zweitägige Route entworfen, die vom Kloster Gaiole in Chianti in unberührte Gebiete führt. Bei der Erkundung stößt man auf unberührte Natur, alte Dörfer, Olivenhaine, Weinberge und in der Sommerzeit auf Brombeeren, die zum Pflücken einladen. Ziel ist die Botschaft der Milderung der Armut zu verbreiten, da in der Vergangenheit Pilger denselben Pfad benutzten. Die örtliche Touristik-organisation hat interessante „Stadtrouten“ im schönen Siena (seit 1995 UNESCO Weltkul-turerbe) geschaffen. Dort findet auch der weltberühmte Palio statt, ein Wettrennen mit ungesattelten Pferden. Es gibt Routen für alle mit unterschiedlicher Dauer von zwei bis sieben Stunden. Unterwegs erblickt man einige der wichtigsten mittelalterlichen Zeitzeugnisse dieser Stadt wie Fontebranda, den ältesten und berühmtesten Springbrunnen Sienas, der aus dem 12. Jh. stammt und in Dantes Göttlicher Komödie Erwähnung findet. Beim Spazieren trifft man auf die romanisch-gotische Kathedrale, mittelalterliche Gärten und schmale Gässchen. Der originale Franziskusweg, den die Pilger nach Rom vor 700 Jahren beschritten, ist eine andere interessante Alternative. Er führt zu dem von Mauern umgebenen mittelalterlichen San Gimignano. Diese Strecke bietet atemberaubenden Ausblick auf die Landschaft, und von San Gimignano aus besteht die Möglichkeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum befestigten Monteriggioni (ca. 30 Kilometer) zu gelangen. Entlang des Weges lohnt ein Besuch der vielen malerischen Dörfer, sowie der Burgen und alter Thermalbäder.

Aussicht auf San Gimignano

Monteriggioni von dem Franziskusweg

Ihr Ausgangspunkt – Im Herzen der Region Chianti genießen Sie Tradition, Entspanntheit und Komfort von La Pieve Marsina, einem mittelalterlichen Flecken, der in Appartements umgewandelt wurde und von schönen Hügeln und lieblichen Weinbergen umgeben ist.

In der Toskana verdankt die als Lunigiana bekannte Region ihren Namen der Römerstadt Lunis (sie umfaßt zwei weitere Gebiete Italiens). Die Stadt befindet sich in der Provinz Massa Carrara, im Trockengebiet des Magra-Flusses. In dem Unesco-Naturreservat für Mensch und Biosphäre innerhalb des Apenninen-Nationalparks besteht die Möglichkeit zu Wanderungen und zu Exkursionen mit dem Mountainbike. Der Park bietet verschiedene Strecken mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und unterschiedlicher Länge – von 25 bis 45 km. Der Höhenunterschied beträgt 800 bis 1000 m. Von oben reicht der Ausblick von der Kette der Apenninen über das Lunigianatal zu den Gipfeln der Apuanischen Alpen bis zum Ligurischen Meer. Unterwegs besteht die Möglichkeit, auf einer Farm Wein und Käse aus biologischer Erzeugung zu probieren und auch das mauerumsäumte mittelalterliche Fivizzano, die Burg in Verrucola und sogar eine Wassermühle zu besuchen

Malgrate Schloß

Fivizzano Stadt der Medici

Ihr Ausgangspunkt – Bei Ihrem Aufenthalt in Lunigiana genießen Sie den leicht bohèmehaften Stil von Agriturismo Luna di Quarazzana, einem zeitlosen Ort für die Seele, voller Poesie, Kunst, Musik, Natur und dann noch Düfte, Traditionen und Leidenschaft. 

Umbrien – das grüne Herz der Halbinsel, Gubbio und eins der größten Karstgebiete der Welt

Diese Region liegt direkt im Herzen Italiens und wird von den Apenninen durchquert. Sie wird auch das Grüne Herz der Halbinsel genannt. Sie ist nicht groß (ca. 4,800 km²) und ist etwa zwei Stunden nördlich von Rom gelegen. Einiges erinnert an die Toskana, aber weniger Tourismus und weniger „Medienpräsenz“ haben die wilde Natur erhalten. Perugia, Gubbio, Todi, Assisi, Spoleto und Orvieto sind die bekanntesten Städte; aber auf kurvenreichen Straßen und steilen Pfaden ist es ganz einfach, viele kleine mittelalterliche Ortschaften mit Kopfsteinpflaster, schönen Palästen und Plätzen, aber auch etruskischen und römischen Fund-stellen zu entdecken.

Aussicht auf Assisi von Monte Subasio photo pedaladannazione

Leichte Wanderrouten wurden vom Italienischen Alpenverein (CAI) markiert. Route Nr. 251, 7,2 km lang, konzentriert sich auf den Monte Ingino, wo sich das schöne mittelalterliche Gubbio befindet. Von der Spitze aus (827 m) hat meinen einen prächtigen Rundblick auf die Stadt und die ländliche Umgebung. In der Basilika des Hl. Ubaldo, die aus dem 13. Jh. stammt, werden der Schrein des Schutzpatrons der Stadt und ein riesiger Kerzenleuchter auf-bewahrt. Um die 335 m Höhenunterschied zu vermeiden, kann man eine winzige Seilbahn benutzen, die Funivia Colle Eletto. Der Fußweg führt entlang hochgelegener Weiden, Wäldern und Bauernhäusern. In derselben Gegend können Pferdeliebhaber die grünen Hügel um Gubbio erkunden oder dem Pfad des Hl. Franziskus zu seiner Heimat folgen, zu der ruhigen von Mauern umgebenen Hügelstadt Assisi mit Sonnenblumenfeldern und der zweigeschossigen Basilika des Heiligen.

Pfad im Monte Subasio Park photo pedaladannazione

Wanderer können denselben Pfad begehen, den der Hl. Franziskus früher zwischen den umbrischen Städten Gubbio und Assisi betrat. Seine bemerkenswerteste Wanderung fand statt, als er seinen irdischen Besitz an seinen Vater zurückgab, um besser seinem „Vater im Himmel“ folgen zu können. Es ist eine Wegstrecke von ca. 50 Kilometern (31 Meilen) zwischen beiden Städten. Obwohl niemand mit Sicherheit sagen kann, welche Wege er benutzte, gibt es einige Pfade, die seinen Geist und seine Erfahrung widerzuspiegeln scheinen, als er jung war. Dazwischen befindet sich Perugia mit seiner Architektur aus Mittelalter und Renaissance. Die Pfade sind teils gepflastert, teils aus Schotter und Lehm. Teils sind sie in- stand gehalten, teils gehen sie über steile Felsen, durch Bäche und den Chiascio. Unterwegs hat man herrlichen Ausblick und sieht Kapellen und eine Einsiedelei.

Rio Freddo Schlucht photo Mirko Berardi

Auf einer anderen Route (6,2 km) gelangt man auf den Gipfel des Monte Cucco (ca.1,500 m) und zum einzigartigen Nationalpark Grotta del Monte Cucco. Unterwegs kann man Ver-steinerungen finden und blickt auf Ahornbäume und Buchen. Versäumen Sie nicht den Besuch der Höhle, da es sich um eins der weltweit wichtigsten Karstsysteme handelt. Die Gänge erstrecken sich über mehr als 30 Kilometer und man gelangt zu einer Tiefe von 920 m in der tiefsten Höhle Italiens und der fünfttiefsten in der Welt! Wasserläufe haben ungewöhn-liche Formen in den Felsen hinterlassen.

Nicht weit von hier gibt es Möglichkeiten zu Paragliding, Kanufahrten (Rio Freddo Canyon) und Felsenklettern.

Monte Cucco Grotte photo daily slow

Inr Ausgangspunkt – Für Ihren Aufenthalt in Gubbio wählen Sie den minimalistischen Stil des eleganten Relais Villa Nuti, eines aristokratischen Landsitzes, der von schönen Hügeln umgeben ist und Teil eines größeren Anwesens, das in Appartements unterteilt ist. 

Der Nationalpark von Monte Subasio ist einer der schönsten im Herzen Italiens. Ein 10 km langer Weg beginnt in Assisi, geht dann in nördlicher Richtung durch Eichenwälder und ent-lang natürlicher Höhlen zum Eremo delle Carceri, dem schönen Klosterdorf des Franziskanerordens. Von hier steigt er durch Wiesen bergauf bis zur Schutzhütte Vallonica (1050 m). Man blickt auf Lavendel, Rhabarber und Heilpflanzen des Botanischen Instituts von Perugia, bevor man zu einer wohlverdienten Pause auf den Sasso Piano (1125 m) ge-stiegen ist. Jetzt hat man vier Stunden hinter sich und einen atemberaubenden Blick auf das Tal von Umbrien. Beim Sasso Piano schaut man auf eine typische Gebirgslandschaft und ein riesiges hölzernes Kreuz als Orientierungspunkt. Im Sommer können Pilzsammler die für Umbrien typischen Wiesenchampignons und Turini pflücken. Man kann weiter zum Gipfel des Monte Subasio und der Schutzhütte Mortaro (1284) wandern, die als Unterstand für Soldaten bekannt ist und im II. Weltkrieg als Beobachtungspunkt für Flieger diente. Vor einem liegen zwei große natürliche Gruben, Mortaro Piccolo und Mortaro Grande, die größte hat einen Durchmesser von 200 m und eine Tiefe von 40 m. Im Winter wurde in der Vergangenheit darin Buchenholz geschichtet und Eis erzeugt und gelagert.

Ihr Ausgangspunkt – Erleben Sie bei Ihrem Aufenthalt Eleganz und Kultiviertheit, hervorragendes Essen und Weine im Agriturismo La Ghirlanda, einem herrlichen Landsitz mit atemberaubendem Ausblick.

Monte Cucco Aussicht

Val di Rose im Abruzzen Nationalpark

Abruzzen – ein riesiger Nationalpark von 400 km² – der Parco Nazionale d’Abruzzo

Ein Großteil der Region ist gebirgig oder hügelig mit Blick auf die Adria und begrenzt von den Apenninen. In den Abruzzen findet man stille Täler, verlassene Hügeldörfer und wilde Berglandschaften und Ebenen, die immer noch Wölfen, Braunbären, Gämsen, Hochwild, Wildschweinen und Adlern Schutz geben. Wanderwege wurden im Hinblick auf die Standorte angelegt, so dass die Chancen, auf einige Arten zu treffen, recht günstig sind. Die meisten Routen starten in der Stadt Civitella Alfedena. Die erste ist bekannt unter dem Namen Val di Rose, ein Wanderweg von drei Stunden. In dieser Gegend lebt die Apenninengams, eine bedrohte und strengstens geschützte Tierart. Die zweite Route dauert vier Stunden und ist   Camosciera benannt, bezogen auf Gams (Italienisch camoscio); aber unterwegs trifft man vielleicht auf Goldadler, Hoch- und Schwarzwild. Der Weg verläuft entlang dem kristallklaren Scerto, das Flußufer gesäumt von Weiden, Schwarzkiefern, Eichen und Ahornbäumen. In dieser Gegend fließen viele Bäche von weichem zu hartem Gestein und bilden so einige Wasserfälle.

Castel San Vincenzo See und Mainarde Gebirge

Gämsen im Abruzzen Nationalpark

Ihr Ausgangspunkt – Für Ihren Aufenthalt im Nationalpark Abruzzen wählen Sie die Wärme des Holzes, dieStärke des Steins von B&B Da Nonna Li, wo Sie die Ruhe, das Schweigen und den Zauber der herrlichen Natur genießen.

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Charminly ist eine Ansammlung von kleinen, zauberhaften, gemütlichen und ungewöhnlichen Hotels, B&B, Agriturismo, Landhäusern, Boutique-Hotels und Ferienwohnungen unterschiedlicher Kategorien. Sie wurden persönlich Haus für Haus in den schönsten Gegenden Italiens ausgesucht.

Sie werden von leidenschaftlich engagierten Eigentümern geführt, die Sie in ihrem „Haus“ willkommen heißen und mit Ihnen die Geheimnisse und die Schönheiten der jeweiligen Umgebung teilen. Charminly-Häuser befinden sich zumeist in ländlichen Regionen, die weniger bekannt sind und abseits der betretenen Pfade liegen. Dort steht Ihnen ein breites Spektrum von Sportarten und Aktivitäten im Freien zur Verfügung.


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